Autoimmunerkrankungen - Die Psychosomatik

Sie nehmen auch zu: Diabetes Mellitus, MS, Morbus Crohn und viele andere bis hin zum Krebs. Autoimmunerkrankungen sind ebenso wie Bluthochdruck Krankheiten des Blutes. Verletzungen entstehen aus Beziehungen jeglicher Art. Bezeichnenderweise sind es die „Blutsverwandten“ und Partner, welche uns am tiefsten verletzen können, da sie uns so sehr nahestehen. Bis auf die Partner sind sie tatsächlich blutsverwandt, aber die ganzheitliche Lehre des Ayurveda sieht es nicht nur genetisch. Die Partner zählen also dazu. Können Sie sich vorstellen, dass uns ein beständiger Frust von innen her auffrisst?

Eine Autoimmunerkrankung spiegelt uns genau dies: Die Körper-Selbst-Erkenntnis ist gestört. Sie erfolgt über Moleküle des MHC (Major-Histo-Kompatibilitätskomplex), eines wichtigen Teils des Immunsystems im Gehirn. Die innerkörperlichen Rhythmen korrespondieren möglicherweise nicht mehr miteinander. Die Freund-Feind-Kennung ist gestört. Die kranke Zelle frisst die gesunde Zelle.

Der soziale Körper hat eine Wirkung in unserem individuellen Körper. Sozialer Druck oder Sog zehrt an unseren Kräften. In einem größeren sozialen Körper kann Krankheit vorherrschen, z. B. außer in Familienstrukturen in Betrieben, zwischen Ländern, Staaten und Erdteilen.

Marma-Yoga® versteht sich als Suche nach dem eigenen Selbst. Auf diesem Wege fragen wir nach unserer individuellen Bewältigungsstrategie. Unser Leben ist gepflastert mit Dosas (Fallen). Wie oft hat man Sie täuschen wollen, um etwas von Ihnen zu bekommen, in „eine Falle gelockt“? (Bsp. Werbung)

Das korrespondiert mit der Kriegsstrategie-Salyatantra des Susruta. Gelingt uns die Selbsterkenntnis und die Kenntnis des Fremden, kann das auf dem Wege der Selbstregulation einen Heilungsprozess in Gang bringen und eine Selbst-Neuorganisation erfolgt. Verletzungen, die „das Blut in Wallung bringen“ und somit zunächst neben der Verweildauer im Blut eine Aussage machen über den Pegel der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol, haben wir die Möglichkeit, Yoga mit dem Einsatz der Geräte zu praktizieren und somit der Störung gezielt entgegenzuwirken. Dahinter stehen sicherlich sehr komplexe Vorgänge im Zusammenwirken von ZNS und Hormonhaushalt. Es müssen drei Systeme miteinander gekoppelt werden:

  • 1. Das corticomotoneuronale Nervensystem
  • 2. Das vegetative Nervensystem
  • 3. Das Hormonsystem

Marma-Yoga® mit Einsatz des Shake-Spear-Aktivierungstrainings® wirkt bei richtiger Anwendung, die unter professioneller Anleitung geübt werden muss, über das Zentralnervensystem und somit direkt auf unseren Hormonhaushalt regulierend. Die Marma-Bereiche als Schnittstellen vitaler Funktionen des Körpers müssen zum Zwecke der Synchronisierung angesprochen werden.